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180 Jahre in der Feuerwehr Honerdingen

Kürzlich fand eine kleine Feierstunde im Heidemuseum statt. Grund war die Auszeichnung und Ehrung langjähriger Mitglieder in den Feuerwehren der Stadt Walsrode. Auch aus Honerdingen wurden vier Kameraden geehrt. Bernd Seemann, Jochen Kuhlmann und Wolfgang Schönherr sind mittlerweile über 40 Jahre im Feuerwehrdienst aktiv. Günter Kruse kann sogar auf 60 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken. Insgesamt wurden 37 Brandschützer aus dem Walsroder Stadtgebiet geehrt. An der Ehrung nahmen neben dem Walsroder Stadtbrandmeister Volker Langrehr und dem Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, auch die Bürgermeisterin Helma Spöring teil. Im Anschluß des offiziellen Teils fand noch ein gemütliches Beisammensein im Honerdinger Gerätehaus statt. Die Honerdinger Jubilare hatten das Ortskommando und die Altersabteilung zu einem gemeinsamen Essen und zu kühlen Getränken eingeladen.

Hier eine kurze Beschreibung der vier Honerdinger Jubilare über ihren Werdegang in der Feuerwehr:

Jochen Kuhlmann:
Hauptfeuerwehrmann Jochen Kuhlmann ist am 11.08.1977 in die Feuerwehr Honerdingen eingetreten. Im Jahr 1981 erfolgte der Übertritt in die Einsatzabteilung. Er besuchte auf Kreisebene den Grundlehrgang und wurde zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Außerdem besuchte er den Truppführerlehrgang. Auch Jochen Kuhlmann engagierte sich mehrere Jahre in der erfolgreichen Wettbewerbsgruppe.

Bernd Seemann:
Bernd Seemann ist im April 1977 in die Jugendfeuerwehr Honerdingen eingetreten. Am 19.11.1981 erfolgte der Übertritt in die Einsatzabteilung. Während seiner Zeit in der Freiwilligen Feuerwehr Honerdingen besuchte er den Grundlehrgang, den Atemschutzgeräteträgerlehrgang, den Sprechfunkerlehrgang und den Maschinistenlehrgang auf Kreisebene. Aufgrund eines Wohnortwechsels war Bernd Seemann einige Jahre in der Feuerwehr Fallingbostel aktiv. Er kehrte aber wieder in die Feuerwehr Honerdingen zurück, wo er von 2006 bis 2010 die Aufgaben des stellvertretenden Gerätewartes inne hatte. Seit 2010 ist er als Gerätewart verantwortlich für die Pflege und Instandhaltung der Fahrzeuge und Gerätschaften in der Feuerwehr Honerdingen. Außerdem engagiert er sich schon mehrere Jahre in der Wettbewerbsgruppe. Die letzten Jahre auch sehr erfolgreich. So konnte sich Bernd Seemann 2015 die goldene Leistungsspange sichern und mit seiner Gruppe als Maschinist bei den Landeswettbewerben 2017 einen hervorragenden 4 Platz erzielen. Bereits 2014 wurde Bernd Seemann zum ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.

Wolfgang Schönherr:
Der erste Hauptfeuerwehrmann Wolfgang Schönherr ist am 05.05.1977 in die Freiwillige Feuerwehr Honerdingen eingetreten. Nach dem Grund- und Maschinistenlehrgang besuchte er den Truppführerlehrgang und bildete sich an der Feuerwehrschule Celle als Gerätewart weiter. Bereits 1983 wurde Wolfgang Gerätewart der Feuerwehr Honerdingen. Insgesamt 27 Jahre !! hatte er diesen Posten inne und war somit verantwortlich für die Pflege und Instandhaltung von Fahrzeug und Gerät. Außerdem engagierte er sich jahrelang erfolgreich in der Wettbewerbsgruppe. Trotz seines Feuerwehr-Ruhestandes findet man Wolfgang noch immer als Schiedsrichter auf den Wettbewerbsbahnen des Heidekreises. Sein ruhiges, besonnenes Auftreten und seine Zuverlässigkeit sind innerhalb der Wehr immer noch vorbildlich. So zeigt er sich für die Pflege des Wettbewerbsplatzes verantwortlich.

Günther Kruse:
Hauptfeuerwehrmann Günther Kruse ist am 01.04.1957 in die Feuerwehr Honerdingen eingetreten. Genau zwanzig Jahre später übernahm er eine zukunftsweisende Aufgabe innerhalb der Feuerwehr Honerdingen: Er wurde der erste Jugendfeuerwehrwart der neugegründeten Jugendfeuerwehr Honerdingen im Jahr 1974. Er und sein Betreuer-Team leistete somit die wichtige Aufbauarbeit in den ersten Jahren und legte den Grundstein für die bis heute erfolgreiche Jugendarbeit in der Feuerwehr Honerdingen. Insgesamt drei Jahre hatte Günther den Posten des Jugendfeuerwehrwartes inne. Einige Jahre später engagierte sich Günther Kruse in der Altersabteilung der Feuerwehr Honerdingen. So organisierte er zusammen mit seiner Frau Ingeborg viele Jahre die traditionellen und beliebten Maiausflüge der Feuerwehrsenioren. Die teilweise mehrtägigen Fahrten führten die Ausflügler in weite Teile Niedersachsens und sogar Deutschlands.

Fotos: Walsroder Zeitung

 

 

Hermann-Löns-Cup 2017- Schön war´s

Tolle Stimmung, bestes Wetter und gute Ergebnisse. Das sind die Worte die man benutzen könnte, um den Pokaltwettbewerb um den Hermann-Löns-Cup in Honerdingen am 02. September zu beschreiben. Insgesamt gingen ab 14:30 Uhr elf Gruppen aus sieben unterschiedlichen Landkreisen an den Start. Davon waren alleine acht Gruppen vertreten, die sich auch beim Landesentscheid in Klein Meckelsen messen werden. Somit war der Hermann-Löns-Cup für zahlreiche Teilnehmer eine Generalprobe unter Wettbewerbsbedingungen.
Die Feuerwehr Honerdingen hatte auf dem Übungsplatz gegenüber vom Gerätehaus optimale Bedingungen geschaffen.
Für die Bewertung der Wettbewerbsgruppen zeigte sich wieder einmal das Schiedsrichterteam der Kreisfeuerwehr Heidekreis um Mirko Deuerling verantwortlich. Und so konnten die Zuschauer gute Ergebnisse auf der Wettbewerbsbahn beobachten.
Bei der Siegerehrung konnte Ortsbrandmeister Michael Schlüter auch zahlreiche Gäste begrüßen. Unter anderem den ersten Stadtrat der Stadt Walsrode, Andre Reutzel und den Abschnittsleiter Richard Meyer. Im Laufe des Nachmittags machten sich auch Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski und der stellvertretende Abschnittsleiter Gerold Bergmann, sowie der Landtagskandidat der SPD, Sebastian Zinke, ein Bild vom Wettbewerbsgeschehen. Schlüter bedankte sich bei seinem Team für die tolle Arbeit vor und während des Wettbewerbs. Sein Dank galt auch dem Schiedsrichterteam der Kreisfeuerwehr. "Ohne Schiedsrichter können wir solch eine Veranstaltung nicht durchführen", so Schlüter. Dies wurde mit einem kräftigen Applaus bestätigt. Auch Richard Meyer sprach in seinem Grußwort seinen Dank aus und hob vorallem die Kameradschaft bei den Wettbewerben in den Vordergrund.
Vor der Verkündung der Sieger überreichte der erste Stadtrat Andre Reutzel noch nachträglich einen Pokal an die Frauen der Feuerwehr Honerdingen. Diesen Pokal konnten sie sich beim Stadtfeuerwehrtag im Juni in Kirchboitzen als beste Damenmannschaft sichern.
Ortbrandmeister Michael Schlüter hatte aber auch noch eine kleine nachträgliche Überraschung für zwei Mitglieder der Feuerwehr Honerdingen. So konnte er Arne Kuhlmann zum Feuerwehrmann ernennen und Dirk Kuhlmann zum Hauptfeuerwehrmann befördern. Beide konnten an der Jahreshauptversammlung im Februar nicht teilnehmen.
Bei der abschließenden Siegerehrung konnte sich die Feuerwehr Volkensen aus dem Landkreis Rotenburg den Pokal für den besten Gesamtzeittakt sichern. Nach 69,43 Sekunden waren alle vier Zeittakte abgearbeitet. Auf den weiteren Plätzen folgten die Feuerwehren Nöpke (Region Hannover) mit 72,96 Sekunden und Kalbe (Landkreis Rotenburg) mit 74,36 Sekunden.
Bei der Siegerehrung um den Gesamtsieg konnte sich die Feuerwehr Kalbe durchsetzen. Mit 436,50 Punkten konnten sie den großen Siegerpokal entgegennehmen. Auf den Plätzen folgten die Wettbewerbsgruppe des Gastgebers aus Honerdingen mit 433,60 Punkten und mit 431,28 Punkten die Feuerwehr Volkensen. Den vierten Platz erreichte der Vorjahressieger aus Nöpke. Die anderen Heidekreis Teilnehmer aus Walsrode und Böhme/ Bierde belegten den neunten bzw. elften Platz.

 

 

 

 

Goldiges Ende bei den Landeswettbewerben

Am Sonntag den 10. September fand in Klein Meckelsen (Landkreis Rotenburg) der Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren statt. Die besten Gruppen in den zwei Wettbewerbsgruppen (WG1 festeingebaute Pumpe und WG2 tragbare Pumpe) zeigten ab 7 Uhr ihre Leistungen auf den bestens präparierten vier Wettbewerbsbahnen.
Die Feuerwehr Honerdingen ging um 7:30 Uhr an den Start. Und hier guten die mitgereisten Zuschauer, unteranderem Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, Abschnittsleiter Richard Meyer, stellvertretender Abschnittsleiter Gerold Bergmann, Stadtbrandmeister Volker Langrehr und sein Stellvertreter Ralf Köhler, ein gute Übung beobachten.
Beim ersten Zeittakt blieb die Stopuhr bei 22,51 Sekunden stehen. Die weiteren Zeiten konnten bei Zeittakt 2 (Angriffstrupp Verteiler) mit 12,52 Sekunden, Zeittakt 3 (Angriffstrupp) mit 19,21 Sekunden und Zeittakt 4 (Schlauchtrupp) mit 20,92 Sekunden von den Schiedsrichtern notiert werden. Leider verlief die Übung für die Gesamtzeit nicht ganz optimal, sodass die Uhr nach 7:20 Minuten stehen blieb und nur 16 Gutpunkte verbucht werden konnten. Aber der wichtigste Faktor konnte erfüllt werden: die Übung blieb, wie auch die Sonderprüfungen, fehlerfrei. Wie wichtig das ist, konnte man bei der Siegerehrung sehen. Zwar waren einige Gruppen bei den Zeittakten und bei den erzielten Zeitgutpunkten besser als die Honerdinger Gruppe, aber nicht ohne Fehler. Und so konnte sich die Gruppe um Mirko Kruse mit 434,55 Punkten einen hervorragenden vierten Platz in der Wertungsklasse WG1 sichern. Die bisher beste Platzierung einer Gruppe aus dem Heidekreis bei einem Landeswettbewerb. Außerdem konnten sich zwei neue Gruppenmitglieder die goldene Leistungsspange sichern. Falk Schwerdtner und Arne Kuhlmann war die Freude deutlich anzusehen. Die weiteren Gruppenmitglieder waren: Mirko Kruse, Bernd Seemann, Markus Bublack, Michael Schlüter, Olaf Schimmelpfennig, Sven Grote und Stefan Warnecke. Vergessen darf man aber auch nicht die Ersatzmitglieder, die ein vernünftiges Üben erst ermöglichten: Alexandra Pahl, Petra Grote und Christopher Westphal.
Den ersten Platz bei der WG1 sicherte sich die Feuerwehr Barum aus dem Landkreis Uelzen mit 449,41 Punkten vor Woltersdorf (Lüchow-Dannenberg) mit 446,58 Punkten und Dörrieloh (Diepholz) mit 439,57 Punkten.
Die Wertungsklasse WG2 konnte die Feuerwehr Kalbe (Landkreis Rotenburg) für sich entscheiden, vor Wentorf (Gifhorn) und Testorf (Uelzen).
Dies war wahrscheinlich der letzte Landeswettbewerb nach den bisherigen Wettbewerbsbestimmungen. Ab dem nächsten Jahr sollen die Wettbewebe komplett geändert und reformiert werden.

 

                                                 

Die Wettbewerbsgruppe mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius, dem Vizepräsident des Landtages Klaus-Peter Bachmann, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Karl-Heinz Banse, Regierungsbrandmeister Uwe Quante, Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, Abschnittsleiter Nord und Süd Thomas Ruß und Richard Meyer, stellvertretender Abschnittsleiter Gerold Bergmann

Bild: Thomas Klamet (stellv. Kreispressesprecher Süd)

 

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