Vermeintlicher Dachstuhlbrand löst Großeinsatz aus
Mit dem Alarmstichwort „Brennt Dachstuhl – Menschenleben in Gefahr“ wurde eine Großaufgebot der Feuerwehr in die Walsroder Heinestraße alarmiert. Vor Ort konnte die ersteintreffende Ortsfeuerwehr Walsrode eine Rauchentwicklung im Obergeschoss eines Zweifamilienhauses feststellen. Umgehend wurde unter Atemschutz eine Personensuche und Löschangriff über das Treppenhaus eingeleitet. Relativ zügig konnte Entwarnung gegeben werden. Es befanden sich keine Personen im Gebäude. So konnten sich die Arbeiten auf die Brandbekämpfung konzentrieren. In einer Küche wurde der Atemschutztrupp fündig. Die Küchenzeile war in Brand geraten und konnte mit wenig Wasser abgelöscht werden. Der Brandrauch wurde mit einem Überdrucklüfter aus dem Gebäude gedrückt. Mit einer Wärmebildkamera wurden die betroffenen Bereiche kontrolliert. Auch mit der Drohne der Kreisfeuerwehr wurde das Gebäude von außen überflogen. Nach einer guten halben Stunde konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die mitalarmierte Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr kam nicht mehr zum Einsatz. Neben der Polizei mit einem Streifenwagen, war auch der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie dem Organisatorischen-Leiter Rettungsdienst vor Ort. Außerdem Stadtbrandmeister Michael Schlüter, gleichzeitig als Brandmeister vom Dienst. Beim Einsatz wurde niemand verletzt. Zur Schadenshöhe und der Brandursache können keine Angaben gemacht werden.
Die Feuerwehr Honerdingen war mit dem Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug und dem Mannschaftstransportfahrzeug bis gegen 17:30 Uhr vor Ort. Zu den Aufgaben gehörte die Leitung der zentralen Atemschutzsammelstelle . Des Weiteren wurde eine Atemschutztrupp gestellt.
Eingesetzte Kräfte: ca. 80 (davon 22 aus Honerdingen)
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 4000, MTF, LF 8/6 (Honerdingen), ELF, DLK 23/12, TLF 16/25, LF 16/12, TSF-W Sonder (Walsrode), LF20-KATS (Benzen), TSF (Fulde), TSF (Ebbingen), GW-L (Bomlitz), MZF (Kreisfeuerwehr), KdoW (Stadtfeuerwehr)