Übungen

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"F3Y - Feuer in Tietlingen"


Am Donnerstag, den 20.Oktober fand in Tietlingen auf dem Hof der Familie Dyck eine größere Einsatzübung der Feuerwehren Honerdingen und Bad Fallingbostel statt. Als Ausgangslage wurde ein Feuer in einem Nebengebäude angenommen. Mehrere Personen wurden im angebauten, stark verrauchten Scheunenbereich vermisst. Außerdem drohte das Feuer auf das nur drei Meter entfernte Hauptgebäude überzugreifen.

Von den zu erst eintreffenden Kräften wurde umgehend eine massive Personensuche unter Atemschutz eingeleitet. Dazu wurden mehrere Trupps eingesetzt. Zeitgleich wurden eine Abriegelung zum Haupthaus vorbereitet. Hier kam auch das Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr Bad Fallingbostel zum Einsatz. Außerdem musste eine doppelte B-Förderleitung zu einem Teich in 250 Metern Entfernung aufgebaut werden. Hier kamen zwei Tragkraftspritzen zum Einsatz. Nach einer guten Stunde waren alle Übungsziele erreicht und es konnte "Übungsende" gemeldet werden. Insgesamt kamen über 60 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen zum Einsatz.
Im Anschluss bedankten sich die beiden Organisatoren der Übung, der stellvertretende Ortsbrandmeister aus Bad Fallingbostel Florian Funk und der Honerdinger Ortsbrandmeister Michael Schlüter, bei der Familie Dyck für das Übungsobjekt. Insgesamt konnte ein positives Fazit gezogen. Allerdings wurden Probleme bei der Löschwasserentnahme festgestellt, sowie allgemein bei der Löschwasserversorgung. Der Bereich Tietlingen ist nicht mit einem leistungsstarken Hydrantensystem ausgestattet. Die aufgetreten Probleme sollen bei einer Nachbesprechung auf Führungsebene noch erörtert werden.








Umweltbereitschaft bei Grossübung im Landkreis Uelzen gefordert


Am frühen Morgen gegen 06:40Uhr des 08.10.2016 wurden die Mitglieder der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt des Heidekreises alarmiert. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt setzt sich aus Mitgliedern der Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis zusammen. Nach dem Sammeln am Bereitstellungsraum in Munster, ging es im geschlossenen Marschverband weiter nach Uelzen. Dort angekommen klärte der Kreisbrandmeister auf, dass es sich um die zweijährliche Alarmübung handelt. Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgte die Alarmierung zum eigentlichen Übungsobjekt, dort soll es zu einem unklaren Gefahrgutunfall gekommen sein.

Bei der ersten Erkundung durch den Fachzug Atemschutz/Strahlenschutz stellte der erste Angriffstrupp fest, dass mehrere Gebinde leck geschlagen waren, und sich 2 Personen durch die auslaufenden Chemikalien verletzt hatten. Diese wurden als Erstmaßnahme in die Dekontamination gebracht und im Anschluss rettungsdienstlich versorgt. Im Weiteren erfolgten die Identifizierung der verschiedenen Gefahrstoffgebinde und erste Maßnahmen zur Abdichtung. Parallel dazu wurden durch den Fachzug Messen/Spüren Messungen vorgenommen, ob eine Gefährdung für die Umgebung bestand. Im weiteren Verlauf wurden die auslaufenden Gebinde abgedichtet und umgepumpt.
Der Fachzug Dekontamination (mit den Feuerwehren Honerdingen, Groß Eilstorf und Hodenhagen) reinigte die eingesetzten Chemikalienschutzanzüge.
Im Einsatz waren 75 Kräfte mit 20 Fahrzeugen.

Nach Übungsabschluss erfolgte ein gemeinsames Mittagessen, bei dem die beiden Kreisbrandmeister Helmut Rüger (LK Uelzen) und Hartmut Staschinski (LK Heidekreis) lobende Worte für die Arbeit der Ehrenamtlichen fanden. Einige kleine Verbesserungspotenziale wurden erkannt und in naher Zukunft aufgearbeitet. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen.Ein besonderer Dank gilt der Firma Vereinigte Saatzuchten Ebstorf-Rosche eG für die Bereitstellung des Übungsgeländes und der Feuerwehr Uelzen für die Vorbereitung der Übung.










Bericht und Fotos: Thomas Klamet (stellv. Kreispressesprecher Süd)

Folgenschwerer Chemieunfall an Walsroder Schule


Ein folgenschwerer Chemieunfall ereignete sich am 24.10.2015 am ehemaligen Schulzentrum Walsrode in der Ostdeutschen Allee. Beim Vorbereiten des Unterrichts explodierte der Lehrkraft eine mit Pikrinsäure gefüllte Flasche. Durch die Explosion wurden mehrere Personen leicht verletzt und weitere Chemikaliengefäße zerstört. Unter ihnen viele verschiedene Säuren und Laugen, aber auch radioaktive Salze. Diese Lage war das Ausgangsszenario für eine großangelegte Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt.

Der Walsroder Einsatzleiter Stephan Eggersglüß  war mit der Freiwilligen Feuerwehr Walsrode und der Freiwilligen Feuerwehr Fulde als Erster vor Ort. Als Erstmaßnahme wurde ein Trupp unter Atemschutz zur ersten Erkundung und zur Rettung eines kollabierten Schülers in das Gebäude geschickt. Nach der ersten Rückmeldung ließ er sofort zur Unterstützung die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt des Heidekreises alarmieren. Diese setzt sich aus speziell ausgebildeten Einheiten der Feuerwehren des gesamten Landkreises zusammen.

Nach dem Eintreffen gingen als erstes die Kräfte des Fachzuges Atemschutz/Strahlenschutz in den Einsatz um die Lage des radioaktiven Salzes zu lokalisieren und die Kontamination der restlichen Schüler, welche dem Lehrer zur Hilfe geeilt waren, zu beurteilen. Nach der Ortung des Strahlers und Abschirmung des selbigen kamen die Kräfte des Fachzuges Gefahrgut zum Einsatz, um die Gefahren die durch die zerbrochenen Gefahrstoffgebinde ausgingen, zu lokalisieren und zu beseitigen. Zeitgleich bereiten die Fachzüge Messen/Spüren und Dekontamination den Dekontaminationsplatz vor, um alle Personen die aus dem Gefahrenbereich kamen, auf Verunreinigung zu untersuchen und entsprechend zu Reinigen.

Am Ende waren die Kräfte zwar erschöpft, da die Arbeiten allesamt unter Atemschutz und zum Teil unter luftdichten Chemikalienschutzanzügen durchgeführt werden mussten aber mit ihrer Leistung zufrieden. Auch die Übungsbeobachter Rainer Seebeck, Kreisbereitschaftführer der Umweltbereitschaft und Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski waren von der gezeigten Leistung überzeugt und sehen sich für den Ernstfall gut vorbereitet. Sie lobten das Zusammenspiel der einzelnen Züge und konnten lediglich einige kleine Verbesserungspotenziale aufzeigen.

Insgesamt waren knapp 90 Einsatzkräfte vor Ort. Im Anschluss konnten sich die Beteiligten bei einem gemeinsamen Imbiss stärken und sich über die Übungslage austauschen.
Die Ortswehr Honerdingen nahm mit 13 Einsatzkräften und den Ortswehren Hodenhagen und Groß Eilstorf im Rahmen des Dekonzugs an der Übung teil.



Unfall im Klassenzimmer:  Explosion mit Austritt verschiedener Chenikalien und radioaktiver Stoffen


Die Zugführer der Umweltbereitschaft bekommen eine Lageeinweisung des Einsatzleiters


Mit Messgeräten soll die Strahlung der radioaktiven Stoffe eingegrenzt werden


Der "Klassenlehrer" wird auf eine Kontamination überprüft


Die ausgetretenen Stoffe werden im Klassenzimmer aufgenommen


Am Dekonplatz werden die eingesetzten Einsatzkräfte dekontaminiert

Bilder und Text:  T. Klamet (Pressesprecher Gemeindefeuerwehr Bomlitz)







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