Jahreshauptversammlung

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Jahreshauptversammlung 2015 der Feuerwehr Honerdingen



Der Ortsbrandmeister Michael Schlüter begrüßte am Samstag den 13. Februar 2016 zahlreiche Mitglieder der Ortsfeuerwehr sowie Gäste, darunter die Bürgermeisterin Helma Spöring, den Ortsvorsteher Hartmut Mindermann, den Abschnittsleiter Richard Meyer, den Stellvertretenden Stadtbrandmeister Ralf Köhler, Abordnungen von Nachbarfeuerwehren und Pastor Thomas Delventhal mit den Worten "Wir schaffen das" - oder abgewandelt auf die Feuerwehren aus Sicht der Bevölkerung "Die schaffen das". Denn 97 Prozent der Bürger in Deutschland vertrauen den Feuerwehren, weil Feuerwehrleute alles stehen und leigen lassen, um anderen in Not zu helfen. Ob Brände oder Verkehrsunfälle, alle Herausforderungen werden angenommen und gemeistert. Aber ein Problem bleibt, der Nachwuchs fehlt, in Zukunft wird es schwieriger, die Aufgaben zu erledigen, wenn nicht gegengesteuert wird. Daher muss Hilfe aus der Politik und Verwaltung kommen, denn die Kommunen sind fürdie Aufstellung und Unterhaltung der Feeurwehren verantwortlich und müssen beispielweise zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um Feuerwehren langfristig zu sichern.
In seinem Jahresbericht gab Schlüter einen Abriss über die 34 Einsätze, darunter Brände, Hilfeleistungen und auch vermehr ausgelöste automatische Brandmeldeanlagen. Besonders in Erinnerung blieben der Gefahrguteinsatz zu Ostern, als auf einem Grundstück in der Dorfallee umfangreiche chemische und radioaktive Stoffe gefunden wurden , sowie der Großbrand in der Bergstaße in Walsrode. Aber auch das dörfliche Leben wurde unter anderem mit dem Ausrichten des Osterfeuers, sowie beim Schützen- und Erntefest unterstützt, die Ortsfeuerwehr mit den 52 Mitgliedern ist auch hier nicht wegzudenken. 146 Bewohner honorieren dies mit einer fördernden Mitgliedschaft. Auch bei den Wettbewerben waren die Honerdinger wieder sehr erfolgreich, oft standen sie auf dem Treppchen und konnten sich sogar zum Landesentscheid qualifizieren. Ein sehr guter fünfter Platz stand hier am Ende in der Ergebnisliste. Besonders stolz konnte die reine Damengruppe auf ihre Leistung sein, sie lagen oft nur knapp hinter den männlichen Teilnehmern."Ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr für die Wettbewerbsgruppen", so Schlüter.
Die Internetseite Sowie Facebook wurde von Interessierten genutzt, rund 28000 Zugriffe waren hier nur alleine für die Internetseite zu verzeichnen - tue Gutes und rede darüber, ist das Motto. Oliver Eggerichs informierte kurz über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, bei der auch wieder sehr erfolgreich Jugendarbeit betrieben wurde. Danach wurde Arne Kuhlmann in die Einsatzabteilung übernommen, bevor Mareike Dopmann kurz das Jahr aus Sicht der Kinderfeuerwehr Revue passieren ließ. Der Leiter des Spielmannszuges, Stafan Warnecke, informierte über die Aktivitäten der 21 Spielleute, die insgesamt 47 Übungstermine und 17 Auftritte hatten. Für besonderes Engagement bekam Melanie Schönherr den diesjährigen Wanderteller überreicht, dann ergriff die Kreisstabführerin Katja Wolff aus Munster das Wort, sie ehrte zusammen mit Richard Meyer langgediente Mitglieder, für 10 Jahre Patricia Anger und Frauke Bergmann, für 20 Jahre Olaf und Anja Schimmelpfennig, Melanie Schönherr, Sonja Bruns und Stefan Warnecke. Horts Lehmkuhl hielt einen Kurzvortrag über die Seniorengruppe, die Weiterhin sehr aktiv ist. Im Jahresrückblick der dekongruppe (Teil der Kreisbereitschaft Umwelt) gab der Leiter Sven Grote einen Überblick über die Arbeit der Spezialisten, die neben den Diensten auch bei Realffällen, wie einem umgestürzten Gefahrgut-LKW und einer Alarmübung, eingesetzt wurden.
Ernannt wurden Florian Liebers und Lea Fabienne Diehr zu Feuerwehrmann bzw. -frau. Befördert wurden Regina Martin, Heidrun Hubert, Marina Parthen und Lars Dopmann zu Oberfeeurwehrfrauen bzw. -mann, Mathias Wrede zum Hauptfeuerwehrmann. Der Humpen als Anerkennung für hervorragende Leistung ging an Peter Kuhlmann, der sich bei der Gestaltung des Übungsplatzes im vergangenen Jahr stark einbrachte. Der Wanderteller für die Feuerwehrfrau des Jahres wurde an Melanie Schönherr überreicht.
Die Bürgermeisterin Helma Spöring sprach als oberste Dienstherrin der Feuerwehr den Dank von Rat und Verwaltung aus und zeigte sich beeindruckt von dem besonderen Engagement und der Vielfalt in Honerdingen, von Kindern bis Senioren, von Einsatzabteilung bis Spielmannszug, alles ist dabei. Sie machte deutlich, dass sie Stadt ihren Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten wird und eine Prioritätenliste für Baumaßnahmen erstellt wurde, in dem das feuerwehrhaus Honerdingen weit oben rangiert.
Richard Meyer machte klar, das die Jahrehauptversammlung in Honerdingen immer ein Highlight ist, das die Ortsfeuerwehr gut aufgestellt ist und eine sehr aktive und erfolgreiche Arbeit leistet, Die Kreisfeuerwehr kann sich immer darauf verlassen.
Ralf Köhler richtete erstmalig als Stellvertretender Stadtbrandmeister die Worte an die Versammlung und bestätigte, dass in Honerdingen alles super läuft. Dann beförderte er den Jugendfeeurwehrwart Oliver Eggerichs zum Löschmeister. Nach interessanten zweieinhalb Stunden schloss Michael Schlüter mit dem Motto des Landesfeeurwehrverbandes"Vielfalt ist unsere Stärke" die Versammlung.



Ortsbrandmeister Michael Schlüter konnte Arne Kuhlmann aus der Jugendfeuerwehr als Verstärkung in der Einsatzabteilung begrüßen



Die geehrten Mitglieder des Spilemannszuges:  Sonja Bruns, Frauke Bergmann, Patricia Anger, Stefan Warnecke, Melanie Schönherr, Olaf und
Anja Schimmelpfennig (v.l.n.r.) mit der
Kreisstabführerin Katja Wolff (links)



Gruppenfoto der geehrten und beförderten Mitglieder mit Bürgermeisterin Helma Spöring (Links), dem Stellvertretenden Stadtbrandmeister Ralf Köhler
(vierter v.r.), Abschnittsleiter
Richard Meyer (zweiter v.r.) und Ortsbrandmeister Michael Schlüter (rechts)

Bilder und Text:  Jens Führer (Stadt- und Kreispressesprecher)





Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Honerdingen für das Dienstjahr 2014


Am Samstag fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Honerdingen im Gasthaus Voltmer statt. Pünktlich um 19:00 Uhr eröffnete der Ortsbrandmeister Michael Schlüter die Versammlung und begrüßte die Anwesenden, darunter erstmalig die Bürgermeisterin Helma Spöring, den Ortsvorsteher Hartmut Mindermann und den Stadtbrandmeister Volker Langrehr. In einem kurzen Bericht ging er auf einen  nächtlichen Einsatz ein, durch den sich später ein Bewohner des Dorfes über "Ruhestörung" beschwerte, weil die Einsatzkräfte beim Passieren einer Kreuzung vorschriftsmäßig das Martinshorn anmachten und er somit nicht durchschlafen konnte. "Eine solche Aussage eines Bürgers und gleichzeitig eines Kommunalpolitikers ist eine Frechheit und Schlag in das Gesicht der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die auch gerne durchgeschlafen hätten, aber statt dessen ihrem HOBBY nachgingen um anderen zu helfen", so Schlüter.

In seinem Jahresbericht ging er auf die 11 Einsätze, davon sechs Brandeinsätze, zwei ausgelöste Brandmeldeanlagen und drei Technische Hilfeleistungen ein. Lediglich ein Einsatz war in Honerdingen selber, alle anderen waren nachbarschaftliche Hilfeleistungen. Anfang des Jahres musste zum Beispiel ein brennendes Wohnmobil gelöscht werden, in Fulde halfen die Honerdinger im Juni bei einem Gebäudebrand, genau wie nur einen Monat später in Bad Fallingbostel. Im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt wurden die Helfer zum mit Spraydosen beladenen und brennenden LKW auf die A7 alarmiert.

Auch bei dem so genannten Schwarzen Mittwoch waren die Honerdinger auf der A27 im Einsatz, genau wie bei dem Reizgaseinsatz im Krankenhaus Walsrode. Zusätzlich wurden diverse Einsatzübungen durchgeführt, dabei wurden verschiedenste Szenarien eingespielt. Zusätzlich wurden 23 Übungsdienste angeboten, unter anderem auch zusammen mit den Kräften aus der Schwerpunktfeuerwehr Walsrode zu den Themen Verkehrsunfälle, Druckbelüftung und Drehleitereinsatz. Für das Dorfleben wurden das Osterfeuer ausgerichtet, eine Eisbahn erstellt und Weihnachtsbäume verkauft.

Es wurden rund 6000 Stunden ehrenamtlich für den Bürger geleistet. In der Einsatzabteilung versehen 51 Mitglieder, davon 14 Frauen, ihren Dienst, dafür stehen ihnen zwei Fahrzeuge zur Verfügung. In der Altersabteilung sind 12, in der Jugendfeuerwehr 18 Mädchen und Jungen, im  Spielmannszug 24 und in der Kindefeuerwehr 15 Mitglieder tätig. Bei allen Wettbewerben lagen die Honerdinger Gruppen vorne und konnten somit beim Regionalentscheid in Lahmstedt teilnehmen und sich für den Landesentscheid qualifizieren.

Der Jugendwart Oliver Eggerichs berichtete kurz über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, im Anschluss die Kinderfeuerwehrwartin Mareike Dopmann über die Leistungen der jüngsten Nachwuchsfeuerwehrleute. In die Einsatzabteilung wurden Florian Liebers, Lea Fabienne Diehr und Boris Bruns aufgenommen, die beiden letztgenannten kommen aus der Jugendabteilung.

Der Ortsmusikführer Stefan Warnecke berichtete über die 24 Spielleute, die 51 Übungsdienste und 20 Auftritte hatten, verstärkt auch im nördlichen Teil des Heidekreises, beispielsweise bei der Verabschiedung des ehemaligen Kreisbrandmeisters Uwe Quante, der im vergangenen Jahr zum  Regierungsbrandmeister gewählt wurde.

Horst Lehmkuhl als Leiter der Altersgruppe stellte dar, dass es diese Gruppe nun bereits seit 25 Jahren gibt. Die 12 Mitglieder sind noch sehr aktiv, beispielsweise bei Ausflügen, Besuchen von Nachbarfeuerwehren, der Pflege des Geländes um das Feuerwehrhaus herum und bei der Unterstützung bei der Ausrichtung von Feuerwehrveranstaltungen.

Der Führer der Dekongruppe, Sven Grote, berichtete über die Arbeit der Spezialisten in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt. Es wurden zwei Einsätze abgearbeitet, unter anderem bei dem Chlorgasaustritt in einem Hotel in Soltau, obendrein waren die Helfer bei einer Übung bei der LBAG in Walsrode gefordert. Ausbildungen und Schulungen mit dem Spezialfahrzeug rundeten das Jahr ab.

Mareike Dopmann und Kirsten Brinkmann wurden von der Versammlung als Kinderfeuerwehrwartin bzw. Stellvertreterin bestätigt. Nils Vorbeck wurde zum Feuerwehrmann ernannt, zu Oberfeuerwehrfrauen bzw. -mann wurden Ulrike Ahlden, Kerstin Bergmann, Anja Schimmelpfennig, Regina Vorbeck, Petra Grote, Dörte Gerke und Eike Brinkmann befördert. Miriam Jahnke konnte vom Ortsbrandmeister die Schulterklappen der Hauptfeuerwehrfrau entgegen nehmen.

Cord Bergmann wurde von der Bürgermeisterin für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet, er war Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr Honerdingen, die er auch 13 Jahre leitete. Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Mirko Kruse übergab die Auszeichnung Feuerwehrfrau des Jahres an die Schriftführerin Marina Parthen für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Bei den Grußworten der Gäste zeigte sich die Bürgermeisterin begeistert von der geballten Frauenpower und dem großen Engagement von Jung und Alt in Honerdingen. Sie dankte für die unentgeltlich durchgeführten Arbeiten und für den Beitrag, der für das Zusammenleben im Dorf geleistet wurde und wird. Sie sagte zu, die notwendigen Erhaltungsmassnahmen der Liegenschaften der Stadt Walsrode neu bewerten zu lassen, was dann auch einen Einfluss auf das Feuerwehrhaus haben kann.

Der Ortsvorsteher Mindermann machte klar "Honerdingen - die Feuerwehr - das ist was tolles und kein Selbstzweck". Die Arbeit kann nicht hoch genug angerechnet werden, und dafür dankte er herzlich und äußerte Unverständnis, das ein Bewohner und Kommunalpolitiker sich über das Einschalten des Martinshorns im Einsatz beschwerte.

Der Pastor Delventhal stellte die gute Zusammenarbeit zwischen der Kirche und der Freiwilligen Feuerwehr in den Vordergrund, drückte aber auch seine Anerkennung und Hochachtung für die dauerhafte Einsatzbereitschaft und geleistete Arbeit aus. Es geht oft um das nackte Leben von Menschen, es ist eine Berufung, der die Freiwilligen Feuerwehrleute folgen um anderen Menschen zu helfen, selbst am Heiligen Abend, als die Feuerwehrleute aus der Kirche zum Einsatz gerufen wurden.

Volker Langrehr überbrachte die Grüsse des Stadtkommandos, freute sich über die Kompetenz der Ortsfeuerwehr und stellte klar, dass die Frauen in der Feuerwehr ihren Mann stehen und so zusammen mit den Männern für den Brandschutz sorgen. Rainer Seebeck als Bereitschaftsführer dankte für die Arbeit, die für die Kreisfeuerwehr durchgeführt wurde. Der Ortsbrandmeister Stefan Radloff überbrachte die Grüsse der Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel.


Cord Bergmann wird von der Bürgermeisterin Helma Spöring für 40 jährige
Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt



Die Geehrten und Beförderten: Cord Bergmann, Anja Schimmelpfennig, Nils Vorbeck, Miriam Janke, Marina Parthen, Eike Brinkmann, Regina Vorbeck, Kerstin Bergmann,
Petra Grote, Florian Liebers, Dörthe Gerke, Stadtbrandmeister Volker Langrehr, Ulrike Ahlden, Ortsbrandmeister Michael Schlüter, Boris Bruns und Lea-Fabienne Diehr (v.l.n.r.)

Text und Bilder:  Jens Führer (Kreispressesprecher)


Noch eine kleine Anmerkung: Während der Versammlung bedankte sich Ortsbrandmeister Michael Schlüter mit einem kleinem Geschenk beim Stadt- und Kreispressesprecher
Jens Führer für seine Arbeit.  Auch die Feuerwehr Honerdingen profitiert regelmäßig von seiner Tätigkeit. Ob ein Bericht über den Ausflug der Altersabteilung veröffentlicht werden
muß oder über die Kinderfeuerwehr berichtet wird, Jens findet in seinen Berichten immer die richtigen Worte. Danke Jens !!.



Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Honerdingen für das Dienstjahr 2013


Honerdingen, Heidekreis (jf) Am vergangenen Samstag fand in Honerdingen die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt.
Der Ortsbrandmseister Michael Schlüter begrüßte neben den Mitgliedern der Einsatz- und der Altersabteilung zahlreiche Gäste, darunter den Stadtbrandmeister Richard Meyer, den Stellvertretenden Abschnittsleiter Dieter Fricke, den Ersten Stadtrat André Reutzel, den Ortsvorsteher Hartmut Mindermann sowie Vertreter örtlicher Vereine und Nachbarfeuerwehren.
Der Feuerwehrspielmannszug Honerdingen untermalte die Versammlung musikalisch.
Im vergangenen Herbst wurde er an den Film "Und täglich Grüßt das Murmeltier" erinnerten, in dem der Schauspieler Bill Murray einen schrecklichen Tag immer wieder und wieder erleben muss, so Schlüter in seiner Begrüßungsrede. Daran erinnert, weil die WBL mal wieder Einsparungspotential bei den Feuerwehren sehe. Diese Idee kommt immer wieder, bspw. 2011 als es als zumutbar galt das die Ehrenamtlichen den Platz vor dem Feuerwehrhaus von Schnee befreien sollten – und das sogar vor der Arbeit. 2012, als aus Kostengründen die Ablehnung des Leaderprojektes kam und nun in 2013 der Vorstoß der WBL bezüglich der kleineren Ortsfeuerwehren. Feuerwehren fordern nichts für sich, sondern haben nur Bedarfe um für die Sicherheit der Bürger zu sorgen.
Ein weitaus positiveres Thema war das 75-jährige Jubiläum, das sehr erfolgreich durchgeführt wurde. Mit verschiedensten Veranstaltungen, vom Kommersabend über Wettbewerbe bis hin zum großen Zapfenstreich und einer Abschlussfeier. Sogar die Stadtwettbewerbe fanden statt, trotz des Elbe-Hochwassereinsatzes. „Das nenne ich Kameradschaft“, so Schlüter. Obendrein mussten 13 Einsätze, darunter fünf Brandeinsätze, fünf Hilfeleistungseinsätze und drei ausgelöste Brandmeldeanlagen bewältigt werden.
Besonders toll fanden es die Mitglieder, dass die Eigentümer eines Brandobjektes die Helfer zu einem Dankeschönessen einluden. Aber auch beim Hochwasser waren Honerdinger Aktive im Einsatz, besonders lange der Bereitschaftsführer Andreas Bergmann. Nebenbei wurden noch diverse Übungen und Ausbildungen durchgeführt, und trotz der umfangreichen Arbeit im Jubiläumsjahr stieg die Dienstbeteiligung um sechs Prozent auf 71.6 Prozent.
Auch das dörfliche Leben wurde unterstützt, beispielsweise mit der Eisbahn für die Kinder, dem Osterfeuer, der Unterstützung des Schützenfestes, einer Wegereinigung, der Beteiligung am Stadtfest und dem Gottesdienst und der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag. Insgesamt wurden durch die Ehrenamtlichen unentgeltlich für die Bürgerinnen und Bürger 7640 Stunden erbracht, das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Umgerechnet 4,5 Vollzeitarbeitskräfte könnten theoretisch in Honerdingen beschäftigt werden.
Zum Jahreswechsel bestand die Ortsfeuerwehr aus 50 Mitgliedern in der Einsatzabteilung, davon 14 Frauen. Die Altersgruppe hatte 13 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr 16, der Feuerwehrspielmannszug 24, die Kinderfeuerwehr 18, daraus ergab sich eine Gesamtstärke von 109.
137 Förderer unterstützen die Arbeit.
Es gab wieder drei Wettbewerbsgruppen, die immer wieder auf dem Treppchen landeten.

Oliver Eggerichs sprach über das Jahr der Jugendfeuerwehr, im Winter wurde theoretischer Unterricht mit Fahrzeugkunde durchgeführt, während im Sommer die Praxis im Vordergrund stand. Die Jungen und Mädchen nahmen an der Abnahme der Jugendflamme sowie Leistungsspange, dem Stadtorientierungsmarsch, allen Wettbewerben, einer Altpapiersammlung, dem Kinonachmittag und als Highlight dem Zeltlager in Munster teil. Dann wurde Nils Vorbeck in die Einsatzabteilung übernommen.
Ebenfalls wurde Daniel Kirtock in die Feuerwehr aufgenommen.

Über die Arbeit der Kinderfeuerwehr berichtete Mareike Dopmann. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr nahmen die Kinder am Stadtorientierungsmarsch teil, besuchten den Kreiskinderfeuerwehrtag und das Zeltlager der Jugendfeuerwehr in Munster. Es wurden Ausflüge zum Wasserwerk und zur Brandsimulationsanlage nach Schneeheide durchgeführt, aber am spannendsten war sicher die Übernachtung im Feuerwehrhaus. Erstmalig konnten zwei Mitglieder an die Jugendabteilung übergeben werden, was als wichtiger Beitrag zur Nachwuchssicherung gesehen wird.

Stefan Warnecke informierte über die 59 Übungstermine, 25 Auftritte, davon 11 mit Feuerwehrhintergrund und 14 zur Brauchtumspflege, wie bei Schützen- oder Erntefesten.
Horst Lehmkuhl berichtete kurz von den Aktivitäten der Seniorengruppe und lobte Heinz Kuhlmann, der mit über 80 Jahren an jedem Dienst dabei war. In 2013 wurde eine Tagesfahrt durchgeführt und man traf sich mit der Düshorner Altersabteilung. Zum Jubiläum wurde ein Findling vor dem Feuerwehrhaus aufgestellt, um daran zu erinnern.

Für die Dekontaminationsgruppe der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt sprach Sven Grote. Einsatzmäßig war es ein sehr ruhiges Jahr, so konnten sich die Mitglieder in erster Linie auf Optimierung bei der Beladung des Dekon-Fahrzeuges konzentrieren. Eine Weiterbildungsmaßnahme für CSA's (Chemieschutzanzüge) Träger wurde unterstützt und es wurden diverse Übungstermine durchgeführt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Bei der Wahl zum Schriftwart wurde Marina Parthen gewählt und löst damit Olaf Vesper ab, der 30 Jahre im Kommando war. Zum neuen Kassenwart wurde Heiko Feldmann gewählt, er löst Stefan Bruns ab, der rund 17 Jahre dem Kommando angehörte.
Zum Zweiten Gruppenführer der Dekongruppe wurde Tobias Seifert gewählt, als zweite Kinderfeuerwehrwartin wurde Miriam Jahnke bestätigt.
Danach wurden Lars Dopmann, Marina Parthen und Heidrun Hubert zu Feuerwehrmann bzw. -frauen ernannt, Dirk Kuhlmann sowie Mathias Wrede zu Oberfeuerwehrmännern und Oliver Eggerichs zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Einen Humpen als Anerkennung für besondere Leistung gab es für Markus Bublack als Atemschutzgerätewart, dies ist eine besonders wichtige Aufgabe da das Leben der Atemschutzgeräteträger an funktionierenden Geräten hängt.
Feuerwehrmann des Jahres wurde ein Mitglied der Seniorengruppe, und zwar Horst Lehmkuhl.

Bei den Grußworten sagte André Reutzel, dass es der Stadtverwaltung Walsrode klar ist, dass es ohne die Ortsfeuerwehren nicht geht, daher sind Diskussionen zu dem Thema ganz nett, gehen aber an der Sache vorbei. Es geht um den Schutz der Menschen, der Öffentlichkeit, und nicht um Geld. Geredet wird mit den Stadtbrandmeistern, den Ortsbrandmeistern, dem Stadtkommando, und wenn es um das Zusammenlegen von Ortsfeuerwehren geht, dann könne das nur auf freiwilliger Basis geschehen. Für die Ortsfeuerwehr Honerdingen ist im Gerätehaus eine Abgasabsauganlage im Jahr 2014 eingeplant, für 2016 der Umkleidebereich.

Hartmut Mindermann dankte für die umfangreiche Arbeit und Mehrfachbelastung im vergangenen Jahr, er sprach den Mitgliedern dafür seine Hochachtung aus. Nach Außen hat die Ortsfeuerwehr ein sehr gutes Bild abgegeben, Honerdingen kann sich sehen lassen. Besonderer Dank an Kinderfeuerwehr, die für Nachwuchs sorgen.
Dieter Fricke machte deutlich, dass die Honerdinger ein perfektes Jahr gehabt haben und das die Kreisfeuerwehrführung stolz auf diese Ortsfeuerwehr ist. Die Mitglieder haben viel für den Heidekreis geleistet, neben dem Jubiläum noch die Wettbewerbe auch noch Ausbildung und Einsätze. Er schloss ausdrücklich die Kinder, Jugendlichen und Senioren in den Dank ein.
Richard Meyer erinnerte an die Vorbereitungen des Jubiläumsjahres, das nun abgeschlossen ist. Es war, sehr viel Arbeit, was daraus geworden ist wissen wir - tolle Stunden in Honerdingen, es hat sehr viel Spaß gemacht, die Ortsfeuerwehr hat sich toll präsentiert, auch über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus. Das geht nur mit Gemeinschaft, Kameradschaft und wenn das Dorf zusammenhält. Auch die Einsätze wurden in guter Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren abgearbeitet, die Bürger erwarten kompetente und schnelle Hilfe, egal von welcher Ortsfeuerwehr. Ohne das persönliche Engagement ist Feuerwehrarbeit nicht möglich. Die politischen Aktivität Ende 2013 waren sehr unglücklich, aber wir machen Sacharbeit und sorgen für die Sicherheit der Bürger, 365 Tage im Jahr, und das soll auch so weitergehen.

Danach bekam Eike Brinkmann vom Stadtbrandmeister für zehn Jahre Mitgliedschaft im Spielmannszug die Ehrennadel in Bronze von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände verliehen, dem Ortsbrandmeister übergab er eine Fluchthaube.


Ortsbrandmeister Michael Schlüter bei seiner Begrüßung


v.l.n.r.: Markus Bublak, Daniel Kirtock, Nils Vorbeck, Mathias Wrede, Dirk Kuhlmann, Oliver Eggerichs, Olaf Vesper, Heidrun Hubert, Lars Dopmann, Horst Lehmkuhl,
Marina Parthen,
stellv. Abschnittsleiter Dieter Fricke, Stefan Bruns, Stadtbrandmeister Richard Meyer und Ortsbrandmeister Michael Schlüter

Bericht+Bild:
Jens Führer
Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis


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