Übungen

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Gemeinsame Einsatzübung in Walsrode

Am Donnerstag den 16.09.2021 fand die so genannte „Kruse-Übung“ als gemeinsame Einsatzübung von den Ortsfeuerwehren Honerdingen und Walsrode im Gewerbegebiet statt.
In dem Fanclubgebäude Heidekeis Bavaria entwickelte sich aus unbekannter Ursache ein größerer Brand. Dabei kam es zu starker Rauchentwicklung, im Gebäude wurden vier Personen vermisst. Als Erstmaßnahme ließ der Einsatzleiter Sven Grote unter Atemschutz die Menschenrettung einleiten, parallel dazu musste die Brandbekämpfung von außen und innen durchgeführt werden. Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht, um aus der Höhe die Flammen zu bekämpfen und zu einem Nachbargebäude eine Riegelstellung aufzubauen. Weitere Schwerpunkte waren Verkehrsabsicherung, Aufbau von Licht, Belüftung des Brandobjektes sowie die Wasserversorgung aus nahegelegenen Unterfluthydranten. Nach rund einer Stunde war die Übung beendet. Der Organisator, Mirko Kruse, zeigte sich erfreut, die Einsatzkräfte im 35 Jahr zur 34. Nachbesprechung der Kruse-Übung auch im Namen seines Vaters Günter begrüßen zu können, im vergangenen Jahr fiel sie wegen Corona aus. Bei der anschließend gemeinsamen Manöverkritik konnten die eingeleiteten Maßnahmen besprochen werden, um aus der Übung so effektiv wie möglich zu lernen. Zufrieden zeigten sich alle über die Tatsache, dass 25 Minuten nach dem Vorgehen des ersten Trupps alle Vermissten gerettet waren und Feuer aus gemeldet werden konnte.
 
 
 
 
Fotos: Feuerwehr Honerdingen, Jens Führer
Text: Jens Führer

Einsatzübung in der Sandkuhle Honerdingen

Kürzlich stand eine Einsatzübung im Bereich technische Hilfeleistung auf dem Dienstplan. Das Übungsszenario sah eine Personnenrettung aus der Höhe und eine Rettung aus einem Steilhang vor. Carsten Lehmkuhl hatte die Übung vorbereitet und für weitere Hindernisse gesorgt, die auf dem Weg zur Einsatzstelle von den Einsatzkräften beseitigt werden mussten. Von den beiden Gruppenführern wurden anschließend zwei Einsatzabschnitte gebildet. Während eine "Person" mittels Steckleiter aus der Höhe gerettet wurde, musste im zweiten Einsatzabschnitt eine "Person" mittels Trage und Feuerwehrleinen aus einem Steilhang gesichert und gerettet werden.
Außerdem wurden beide Bereiche ausgeleuchtet. Nach rund 25 Minuten waren alle Aufgaben erfolgreich erledigt.

 

 

 

Feuerwehr Honerdingen Honerdingen beteiligt an Übung der Umweltbereitschaft

Auf dem Bereich eines Entsorgungsbetriebes in Heber fand am Samstagnachmittag ab 14:00 Uhr die Jahresübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt statt. Vorbereitet wurde diese vom Stellvertretenden Bereitschaftsführer Uli Baden. Pünktlich zu Beginn begann es zu regnen - obwohl die geplante Lage eigentlich trockenes Wetter vorsah. Aber kein Problem für die flexiblen Einsatzkräfte, die ein Leben in der Lage gewöhnt sind.
Bei Ankunft der zuständigen Ortsfeuerwehr Heber erkannte der Einsatzleiter schnell, dass er mit seinen eigenen Kräften nicht auskommen wird. Daraufhin wurde sofort die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt über die Leitstelle alarmiert. Diese besteht aus insgesamt vier Fachzügen, in denen Mitgliedern diverser Ortsfeuerwehren aus dem gesamten Heidekreis zusätzlich zu ihrem normalen Dienst aktiv sind.
Bei Ankunft des Bereitschaftsführers Rainer Seebeck wurde er in folgende Lage eingewiesen: ein Gabelstapler hatte auf dem Gelände der Entsorgungsfirma einen Tank mit einer unbekannten Flüssigkeit beschädigt, diese lief aus und bildete einen gelblichen Nebel. Der Mitarbeiter war bewusstlos auf dem Fahrersitz zusammengebrochen. Parallel dazu kam es zu einem Unfall mit einem PKW. Zwei Personen wollten eigentlich Material zur Entsorgung anliefern und versuchten dann mit hoher Geschwindigkeit aus dem Gefahrenbereich zu flüchten. Der PKW war mit einem Warnzeichen „Radioaktivität“ versehen, so dass nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es dort eine zusätzliche Gefahr für Menschen gab. Während noch die Erkundung lief, trat plötzlich aus unbekanntem Grund aus einem Lagecontainer Chlorgas aus.
Der Bereitschaftsführer Seebeck wies seine Zugführer in die Lage ein und übertrug Ihnen die Aufträge. Die Mitglieder des Fachzuges „Gefahrgut“ führten geschützt durch Chemikalienschutzanzüge die Menschenrettung beim Gabelstapler durch, leiteten die Stofferkundung ein und dichtete den Tank ab. Der Fachzug „Dekontamination“ baute die Personendekontamination auf, um sowohl den Patienten wie auch die Einsatzkräfte grob zu reinigen, damit es nicht zu einer Kontaminationsverschleppung kommt. Der Fachzug „Messen und Spüren“ kontrollierte an und um die Einsatzstelle herum die Belastung in der Umwelt, während Einsatzkräfte des Fachzuges „Atemschutz-Strahlenschutz“ in entsprechender Schutzausrüstung die beiden Insassen und deren Hund aus dem verunfallten PKW retteten.
Nach Abarbeitung der erteilten Aufträge erfolgte eine gemeinsame Nachbesprechung, bei der die eingeleiteten Maßnahmen und mögliche Verbesserungspotentiale besprochen wurden. Der Kreisbrandmeister Thomas Ruß hatte zahlreiche Gäste, darunter den Landrat Manfred Ostermann, Mitarbeiter des Heidekreises, Vertrete der Polizei, des THW sowie Führungskräfte der Kreisfeuerwehr zur Beobachtung eingeladen. Ein großer Dank ging an die Betreiberfamilie Bosselmann für die Bereitschaft, die Übung auf dem Werkgelände durchführen zu lassen.

Text/Fotos: Jens Führer

 

 

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