Übungen

Werbepartner der Freiwilligen Feuerwehr Honerdingen

       
     
       
       
       
       
       
       
       
       
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Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt in Honerdingen

Am vergangenen Samstag fand gegen 14:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein die Jahresübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt auf dem Gelände des Wertstoffhofes statt. Anfänglich wurde die zuständige Ortsfeuerwehr Honerdingen an die Einsatzstelle gerufen, da es zu einem Containerbrand gekommen war. Dieses Feuer konnte schnell unter Atemschutz gelöscht werden, dazu wurde eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten eingerichtet. Doch danach entwickelte sich die Lage weiter, denn ein Bewohner des südlichen Heidekreises, der einen größeren Gewerbebetrieb geerbt und entrümpelt hatte, lieferte größere Mengen von Abfällen an, darunter auch Farben, Lacke, Reinigungsmittel, Säuren, Laugen und andere unterschiedliche Chemikalien. Durch eine Vollbremsung fielen diverse Gebinde um, einige schlugen Leck und liefen aus und reagierten miteinander. Der Anlieferer atmete die gefährlichen Dämpfe ein, verlor die Besinnung und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Obendrein stellten Mitarbeiter des Wertstoffhofes fest, dass auch ein atomare Strahler, der ebenfalls bei der Entrümpelung gefunden wurde, im Altmetall entsorgt worden war. Daraufhin ließ der Einsatzleiter Michael Schlüter den Gefahrenbereich weiträumig absperren und die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt alarmieren. Die Einsatzstelle wurde in Abschnitte eingeteilt, die unter der Leitung des Stellvertretenden Bereitschaftsführers Hans-Ulrich Baden von den einzelnen Fachzügen abgearbeitet wurden. Der Fachzug (FZ) Atemschutz & Strahlenschutz kümmerte sich um den atomaren Strahler, der FZ Gefahrgut um die Stückgüter, der FZ Messen & Spüren nahm Messungen der Luft im Umfeld der Einsatzstelle vor, während der FZ Dekon die Personen-Dekontaminationsstelle aufbaute, wo später die unter Chemieschutzanzügen eingesetzten Kräfte grob gereinigt wurden. Nach rund drei Stunden waren die Lagen abgearbeitet und die Übung beendet. Bei der nachfolgenden Manöverkritik wurden die eingeleiteten Maßnahmen und Verbesserungspotentiale besprochen, bevor es dann gekühlte Getränke und einen Imbiss gab.Die Übung hatte der Bereitschaftsführer Rainer Seebeck, der von Jörg Friese unterstützt wurde, ausgearbeitetet. Als Beobachter waren der Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, der Abschnittsleiter Richard Meyer, der Stellvertretende Abschnittsleiter Gerold Bergmann, der Stadtbrandmeister Volker Langrehr, die Bürgermeisterin Helma Spöring, der Stellvertretende Leiter der AHK Helmut Schäfer, der Stellvertretende Betriebsleiter Thorsten Meyer sowie Michael Gabler vom Heidekreis vor Ort, die sich bei allen Teilnehmern bedankten, denn es wurde wieder einmal ein Samstagnachmittag für die Sicherheit der Bürger des Heidekreises "geopfert".

 

 

Umfangreiche Jahresabschlussübung bei Jugendwohnheim

Am Donnerstag den 21. September fand eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Walsrode und Honerdingen statt. Ziel der Übung war die Menschenrettung aus einem Gebäude und das Arbeiten mit einer Kanaltrennung im Funkbereich. Übungsobjekt war ein Jugendwohnheim des Stephanstifts in der Straße "Am Bahnhof". Im Küchenbereich im Erdgeschoss war es zu einem Feuer gekommen. Das komplette Erdgeschoss war verraucht. Der Fluchtweg aus dem Obergeschoss war versperrt. An den Fenstern machten sich mehrere Personen aufmerksam.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung im Erdgeschoss vor. Mit zwei Steckleitern und der Drehleiter wurden die Personen im Obergeschoss in Sicherheit gebracht. Zusätzliche Einsatzkräfte unter Atemschutz kamen zum Einsatz. Nach einer guten halben Stunde waren alle Übungsziele erreicht.
Nach dem anschließenden Rückbau machten sich die Honerdinger und Walsroder Einsatzkräfte auf den Weg zur Firma Elektro Kruse. Hier wartete traditionell ein Essen auf die Brandschützer. Seit bereits 31 Jahre lädt die Firma Elektro Kruse die Feuerwehr Honerdingen im Anschluss der Herbstübung zu einer Stärkung ins Firmengebäude ein. Wir möchten uns auf diesem Wege hierfür rechtherzlich bedanken.

 

 

Waldarbeiter verunglückt

Beim vergangenen Übungsdienst der Feuerwehr Honerdingen stand eine Einsatzübung "Technische Hilfeleistung" auf dem Dienstplan. Carsten Lehmkuhl hatte eine interessante Übungslage ausgearbeitet. Angenommen wurde ein Unfall eines Waldarbeiters mit einem Arbeitskorb. Der Waldarbeiter wurde in ca.drei Meter Höhe von einem Baum eingeklemmt. Der Traktor ließ sich nicht mehr Steuern oder bewegen. Ebenso wenig der Frontlader. Aufgabe war es, mit vorhandenen Bordmitteln des LF 8/6 eine Rettung durchzuführen. Dabei wurde ein Greifzug eingesetzt. Der Baum wurde gesichert und vom Körper des Waldarbeiters leicht weggezogen. Mit Hilfe eines sogenannte Spineboards wurde der Verletzte schonend zu Boden gelassen. Dabei wurde mit Hilfe von Steckleiterteilen eine Rampe zum Herablassen aufgebaut. Nach ca. 30 Minuten war der Waldarbeiter gerettet.
Im Ernstfall würden die Arbeiten der Feuerwehr eng mit dem Rettungsdienst bzw. Notarzt abgesprochen werden.

 

 

 

 

 

 

 

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