Übungen

Werbepartner der Freiwilligen Feuerwehr Honerdingen

       
     
       
       
       
       
       
       
       
       
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Einsatzübung im Gewerbegebiet Vorbrück

Am Donnerstag, den 20. September fand eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Walsrode und Honerdingen statt. Ziel der Übung war die Menschenrettung aus einem Gebäude und das Arbeiten mit einer Kanaltrennung im Funkbereich. Übungsobjekt war eine Lagerhalle eines Malerbetriebs im Vorbrücker Gewerbegebiet.In der Lagerhalle war es zu einer Verpuffung gekommen. Die komplette Halle war verraucht. Mehrere Personen waren vermißt. Das Feuer drohte auf ein benachbartes Reisebüro überzugreifen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Bei der Erkundung außerhalb des Gebäudes wurde bereits eine verletzte Person auf der Rückseite der Halle gesichtet und gerettet. Mit Hilfe der Drehleiter wurde eine sogenannte Riegelstellung zum Nachbargrundstück aufgebaut, um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Zusätzliche Einsatzkräfte unter Atemschutz kamen zum Einsatz. Weitere Personen wurden aus der Halle gerettet. Bei der Suche kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Nach einer guten dreiviertel Stunde waren alle Übungsziele erreicht. Insgesamt waren 45 Brandschützer und 6 Fahrzeuge an der Übung beteiligt.
Nach dem anschließenden Rückbau machten sich die Honerdinger und Walsroder Einsatzkräfte auf den Weg zur Firma Elektro Kruse. Hier wartete traditionell ein Essen auf die Übungsteilnehmer. Seit bereits 36 Jahren lädt die Firma Elektro Kruse die Feuerwehr Honerdingen im Anschluss der Herbstübung zu einer Stärkung ins Firmengebäude ein. Wir möchten uns auf diesem Wege hierfür nochmal rechtherzlich bedanken.

 

 

Feuer auf landwirtschaftlichen Hof in Meinerdingen

Als am Dienstagabend den 28.08.2018 gegen 19 Uhr die Feuerwehren Walsrode, Honerdingen, Ebbingen und Hünzingen zu einem brennenden Traktor auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Meinerdingen alarmiert wurden, hörte sich die Meldung noch relativ unspektakulär an. Vor Ort bot sich aber den Einsatzkräften ein anderes Bild. Das Feuer hatte bereits auf eine Scheune übergegriffen. Dichter dunkler Rauch drang aus den Öffnungen der Scheune. Verzweifelte Hilfeschreie waren aus dem Inneren zu vernehmen. Eine Person lag bewußtlos auf dem Hof. Auf der Rückseite der Scheune hatte es zusätzlich einen Arbeitsunfall gegeben. Eine Person war schwerst ingeklemmt. Was sich wie ein Horrorszenario an hört, war zum Glück nur eine großangelegte Alarmübung.
Von den Feuerwehren wurde umgehend eine enschenrettung unter Atemschutz durchgeführt. Mehrere Trupps urchsuchten das Innere der Scheune nach Personen. Die genaue Anzahl der Vermissten war unklar. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei kam auch die Walsroder Drehleiter zum Einsatz. Außerdem mußte eine 250 Meter lange Wasserversorgungsleitung zu einer Beregnungsanlage aufgebaut werden, da die Löschwassermenge aus dem Hydrantennetz nicht ausreichte.
Weitere Kräfte kümmerten sich um die eingeklemmte Person im Außenbereich. Hier kamen die Gerätschaften des Rüstwagen zum Einsatz. Außerdem mußten die geretteten Personen von den Einsatzkräften betreut werden. Hierzu wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Im Laufe
der Übung wurde 12 Personen aus der Scheune gerettet. Nach gut einer Stunde waren alle Übungsziele erreicht und es konnte mit dem Rückbau der eingesetzten Gerätschaften begonnen werden. Von der Übung machten sich Stadtbrandmeister Volker Langrehr und sein Stellvertreter Michael Schlüter, gleichzeitig auch Ortsbrandmeister der Feuerwehr Honerdingen, ein Bild. Beide waren mit dem Übungsablauf zufrieden. Nach Abschluß der Übung bedankte sich Schlüter für die Einsatzbereitschaft der gut 60 Einsatzkräfte. Erfreut zeigte er sich, dass nach bereits fünf Minuten nach Alarmierung das erste Einsatzfahrzeug auf dem Hof stand, obwohl es sich um eine nichtangekündigte Alarmübung handelte. Außerdem bedankte sich Schlüter bei den ehrenamtlichen Helfern des DRK, die für die
Notfalldarstellung verantwortlich waren. Die Darsteller waren sehr realistisch mit verschiedenen Verletzungsmustern geschminkt gewesen. Höhepunkt war eine Amputationsverletzung, die von den ehrenamtlichen Brandschützern notversorgt werden musste. Im Anschluß der Dankesworte konnten sich die Übungsteilnehmer noch mit einer Bratwurst und Getränken stärken, bevor der wohlverdiente Feierabend angetreten werden konnte.

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 8/6, MTF (Honerdingen), ELF, LF 16/12, DLK 23/12, TLF 16/25, RW2 (Walsrode), TSF (Ebbingen), TSF (Hünzingen)

Eingesetzte Kräfte: 59 (davon 22 aus Honerdingen)

 

 

 

Besonderer Ausbildungsdienst in Schneeheide

Kürzlich stand ein besonderes Thema auf dem Dienstplan der Feuerwehr Honerdingen. Einsatzübungen an der Brandsimulationsanlage (BSA). Die sogenannte BSA steht an der feuerwehrtechnischen Zentrale in Schneeheide. Die Anlage wird durch die Feuerwehren der Landkreise Rotenburg und Heidekreis genutzt. In der BSA haben Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit, realitätsnah den sogenannten Innenangriff in einem Gebäude zu üben. Verschiedene Situationen, die auch bei einem Gebäudebrand entstehen können, werden simuliert. Unteranderem kann eine Rauchgasdurchzündung im Übungseinsatz kontrolliert eingespielt werden. Die BSA wird mit Gas befeuert. Ausbilder der Kreisfeuerwehr betreuen die Anlage und geben den Teilnehmern wichtige Tipps für den Ernstfall.
Die Honerdinger Brandschützer führten zwei Einsatzübungen an und in den Containern durch. Neben dem realistischen Einsatz der Atemschutzgeräterträgern konnten auch die weiteren Abläufe außerhalb des "Gefahrenbereichs" geübt werden. Dazu gehörten die Atemschutzüberwachung, den Aufbau der Wasserversorgung und ein korrektes "Schlauchmanagment" vor den Zugängen, sowie der Leitereinsatz. Zu den Übungslagen gehörte u.a. ein Zimmerbrand mit vermissten Personen und ein Kellerbrand.
Nach ca. zwei Stunden waren alle Übungslagen abgearbeitet. Alle Übungen wurden von den Ausbildern analysiert. Das Fazit fiel positiv aus. Es konnten wieder wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall.

 

 

 

 

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