Übungen

Werbepartner der Freiwilligen Feuerwehr Honerdingen

       
     
       
       
       
       
       
       
       
       
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Einsatzübung in der Sandkuhle Honerdingen

Kürzlich stand eine Einsatzübung im Bereich technische Hilfeleistung auf dem Dienstplan. Das Übungsszenario sah eine Personnenrettung aus der Höhe und eine Rettung aus einem Steilhang vor. Carsten Lehmkuhl hatte die Übung vorbereitet und für weitere Hindernisse gesorgt, die auf dem Weg zur Einsatzstelle von den Einsatzkräften beseitigt werden mussten. Von den beiden Gruppenführern wurden anschließend zwei Einsatzabschnitte gebildet. Während eine "Person" mittels Steckleiter aus der Höhe gerettet wurde, musste im zweiten Einsatzabschnitt eine "Person" mittels Trage und Feuerwehrleinen aus einem Steilhang gesichert und gerettet werden.
Außerdem wurden beide Bereiche ausgeleuchtet. Nach rund 25 Minuten waren alle Aufgaben erfolgreich erledigt.

 

 

 

Feuerwehr Honerdingen Honerdingen beteiligt an Übung der Umweltbereitschaft

Auf dem Bereich eines Entsorgungsbetriebes in Heber fand am Samstagnachmittag ab 14:00 Uhr die Jahresübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt statt. Vorbereitet wurde diese vom Stellvertretenden Bereitschaftsführer Uli Baden. Pünktlich zu Beginn begann es zu regnen - obwohl die geplante Lage eigentlich trockenes Wetter vorsah. Aber kein Problem für die flexiblen Einsatzkräfte, die ein Leben in der Lage gewöhnt sind.
Bei Ankunft der zuständigen Ortsfeuerwehr Heber erkannte der Einsatzleiter schnell, dass er mit seinen eigenen Kräften nicht auskommen wird. Daraufhin wurde sofort die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt über die Leitstelle alarmiert. Diese besteht aus insgesamt vier Fachzügen, in denen Mitgliedern diverser Ortsfeuerwehren aus dem gesamten Heidekreis zusätzlich zu ihrem normalen Dienst aktiv sind.
Bei Ankunft des Bereitschaftsführers Rainer Seebeck wurde er in folgende Lage eingewiesen: ein Gabelstapler hatte auf dem Gelände der Entsorgungsfirma einen Tank mit einer unbekannten Flüssigkeit beschädigt, diese lief aus und bildete einen gelblichen Nebel. Der Mitarbeiter war bewusstlos auf dem Fahrersitz zusammengebrochen. Parallel dazu kam es zu einem Unfall mit einem PKW. Zwei Personen wollten eigentlich Material zur Entsorgung anliefern und versuchten dann mit hoher Geschwindigkeit aus dem Gefahrenbereich zu flüchten. Der PKW war mit einem Warnzeichen „Radioaktivität“ versehen, so dass nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es dort eine zusätzliche Gefahr für Menschen gab. Während noch die Erkundung lief, trat plötzlich aus unbekanntem Grund aus einem Lagecontainer Chlorgas aus.
Der Bereitschaftsführer Seebeck wies seine Zugführer in die Lage ein und übertrug Ihnen die Aufträge. Die Mitglieder des Fachzuges „Gefahrgut“ führten geschützt durch Chemikalienschutzanzüge die Menschenrettung beim Gabelstapler durch, leiteten die Stofferkundung ein und dichtete den Tank ab. Der Fachzug „Dekontamination“ baute die Personendekontamination auf, um sowohl den Patienten wie auch die Einsatzkräfte grob zu reinigen, damit es nicht zu einer Kontaminationsverschleppung kommt. Der Fachzug „Messen und Spüren“ kontrollierte an und um die Einsatzstelle herum die Belastung in der Umwelt, während Einsatzkräfte des Fachzuges „Atemschutz-Strahlenschutz“ in entsprechender Schutzausrüstung die beiden Insassen und deren Hund aus dem verunfallten PKW retteten.
Nach Abarbeitung der erteilten Aufträge erfolgte eine gemeinsame Nachbesprechung, bei der die eingeleiteten Maßnahmen und mögliche Verbesserungspotentiale besprochen wurden. Der Kreisbrandmeister Thomas Ruß hatte zahlreiche Gäste, darunter den Landrat Manfred Ostermann, Mitarbeiter des Heidekreises, Vertrete der Polizei, des THW sowie Führungskräfte der Kreisfeuerwehr zur Beobachtung eingeladen. Ein großer Dank ging an die Betreiberfamilie Bosselmann für die Bereitschaft, die Übung auf dem Werkgelände durchführen zu lassen.

Text/Fotos: Jens Führer

 

 

Grossübung in Honerdingen – Meinerdinger Kirche brennt

Am frühen Donnerstagabend wurde gegen 18:15 Uhr in der Meinerdinger Kirche ein Brand im Glockenturm gemeldet. Der örtliche Pastor Thoma Delventhal hatte mehrere Gäste in dem Gotteshaus zu Besuch, als dort durch einen technischen Defekt ein Feuer entstand. Er selber schaffte es noch aus dem Gebäude zu flüchten, während den acht Besuchern der Weg durch Rauch versperrt wurde. Nach dem Eingang des Notrufes in der Leitstelle Soltau wurden sofort die Ortsfeuerwehren Honerdingen, Düshorn, Benzen und Walsrode alarmiert.
Als Erstmaßnahme nahmen die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Such nach den Vermissten auf und richteten eine Verletztensammelstellung ein, wo die sogenannte Triage und Erstversorgung der Geretteten stattfand, bevor die Verletzten vom imaginären Rettungsdienst in die Krankenhäuser verbracht wurden.
Parallel dazu wurde die Wasserversorgung vom Hydraten aufgebaut und die Brandbekämpfung eingeleitet. Nach dem Eintreffen der Drehleiter wurde diese im rückwärtigen Bereich mit dem Wenderohr zum Aufbau einer Riegelstellung zum Kirchenschiff in Stellung gebracht.
Durch den starken Funkenflug gerieten auch angrenzende Teile des Waldes in Brand. Auch hier mussten die Flammen bekämpft werden, daher wurde noch die Feuerwehr Fulde nachalarmiert. Da die Wasserversorgung vor Ort für die insgesamt fünf Rohre und das Wenderohre nicht ausreichte, wurde noch eine weitere Versorgungsleitung von einer Beregnungsanlage eines örtlichen Landwirts gelegt.
Insgesamt waren rund 90 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatzleitwagen aus Walsrode wurde vom Einsatzleiter Stefan Warnecke als Führungshilfsmittel zur Koordination der umfangreichen Arbeiten genutzt, die Atemschutzüberwachung übernahm die Ortsfeuerwehr Honerdingen. Um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen, wurde der Bereich um die Kirche herum weiträumig ausgeleuchtet. Nach rund einer Stunde waren die Arbeiten erledigt und es erfolgte die Nachbesprechung.

Die Übung, die der Ortsbrandmeister Michael Schlüter ausgearbeitet hatte, wurde vom Stellvertretenden Stadtbrandmeister Ralf Köhler und dem Abschnittsleiter Richard Meyer beobachtet.

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 8/6, MTF (Honerdingen), ELF, LF 16/12, DLK 23/12, TLF 16/25, RW (Walsrode), TSF (Benzen), TSF (Fulde), LF 10/6, MTF (Düshorn)

Eingesetzte Kräfte: 90 (davon 22 aus Honerdingen)

Text Foto ; Jens Führer

 

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