Übungen

Werbepartner der Freiwilligen Feuerwehr Honerdingen

       
     
       
       
       
       
       
       
       
       
Werbepartner

Alarmübung mit Feuerwehren aus vier Gemeinden in Tietlingen

Diverse Fahrzeuge mit Blaulicht rollen durch den sonst eher beschaulichen Ort Tietlingen, mehrere Schlauchleitungen laufen die Straße entlang, ein Nebengebäude eines landwirtschaftlichen Betriebes qualmt stark. Was sich etwas nach einem Drehbuch für einen Actionfilm anhört, ist in Wahrheit eine groß angelegte Übung der Feuerwehr. Am 24.04.2018 alarmierte die Rettungsleitstelle in Soltau die Freiwilligen Feuerwehren Honerdingen und Walsrode, da in Tietlingen ein Nebengebäude eines landwirtschaftlichen Komplexes brennen soll. Zu diesem Zeitpunkt werden auch noch drei Bewohner vermisst. Als die ersten Kräfte eintreffen, wird schnell klar, dass die Wasserversorgung nicht ausreicht. Daher wird neben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Fallingbostel auch der Wasserförderzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd alarmiert. Unter Atemschutz beginnen mehrere Trupps mit der Menschenrettung. Parallel dazu wird eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus zu verhindern. Dazu kommt neben einem B-Rohr auch die Drehleiter zum Einsatz. Das benötigte Löschwasser wird anfangs von der Feuerwehr Bad Fallingbostel im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht. Der Wasserförderzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft, bestehend aus den Feuerwehren Bomlitz und Rethem sowie dem Schlauchwagen der Kreisfeuerwehr, legt eine Schlauchleitung von der Böhme zur Einsatzstelle. Hierbei werden rund 1000 Meter Schlauch ausgebracht. Wenig später ist das angenommene Feuer gelöscht und die vermissten Personen gerettet. Bei der anschließenden Abschlussbesprechung, ziehen die Organisatoren um Michael Schlüter ein positives Fazit. Einige kleinere Verbesserungspotenziale wurden erkannt um in Zukunft noch effizienter zu Arbeiten. Ein besonderer Dank gilt der Familie Dyck für die Bereitstellung des Übungsobjektes.

Text und Bilder: Thomas Klamet (stellv. Kreispressesprecher Süd)

 

 

Gefahrgutübung der Feuerwehr Honerdingen

Am vergangenen Donnerstag den 19. April 2018 fand am Übungsabend eine Einsatzübung zum Thema Gefahrgut statt. Als Einsatzlage wurde ein Unfall mit einem Fahrzeug angenommen, der Gefahrgut geladen hatte. Eine unbekannte Flüssigkeit trat aus und lief auf die Straße. Der Fahrer saß noch verletzt am Steuer des Fahrzeugs. Es wurden zwei Einsatzphasen geübt. Einmal das Verhalten der zuständigen Ortsfeuerwehr ohne spezielle Ausrüstung mit Menschenrettung unter Atemschutz, Absperren, Löschangriff , sowie Notdekon vorbereiten.
Eine weitere Aufgabe der Brandschützer bestand darin, mit dem Gerätewagen Dekon-P der Kreisfeuerwehr als Spezialkräfte eine Dekonstelle aufzubauen. Nach einer guten Stunde war die Übung beendet und es fand eine Nachbesprechung statt, bevor wieder alle Gerätschaften auf dem Fahrzeug verlastet wurden.

 
 
 
 

Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt in Honerdingen

Am vergangenen Samstag fand gegen 14:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein die Jahresübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt auf dem Gelände des Wertstoffhofes statt. Anfänglich wurde die zuständige Ortsfeuerwehr Honerdingen an die Einsatzstelle gerufen, da es zu einem Containerbrand gekommen war. Dieses Feuer konnte schnell unter Atemschutz gelöscht werden, dazu wurde eine Wasserversorgung vom Unterflurhydranten eingerichtet. Doch danach entwickelte sich die Lage weiter, denn ein Bewohner des südlichen Heidekreises, der einen größeren Gewerbebetrieb geerbt und entrümpelt hatte, lieferte größere Mengen von Abfällen an, darunter auch Farben, Lacke, Reinigungsmittel, Säuren, Laugen und andere unterschiedliche Chemikalien. Durch eine Vollbremsung fielen diverse Gebinde um, einige schlugen Leck und liefen aus und reagierten miteinander. Der Anlieferer atmete die gefährlichen Dämpfe ein, verlor die Besinnung und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Obendrein stellten Mitarbeiter des Wertstoffhofes fest, dass auch ein atomare Strahler, der ebenfalls bei der Entrümpelung gefunden wurde, im Altmetall entsorgt worden war. Daraufhin ließ der Einsatzleiter Michael Schlüter den Gefahrenbereich weiträumig absperren und die Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt alarmieren. Die Einsatzstelle wurde in Abschnitte eingeteilt, die unter der Leitung des Stellvertretenden Bereitschaftsführers Hans-Ulrich Baden von den einzelnen Fachzügen abgearbeitet wurden. Der Fachzug (FZ) Atemschutz & Strahlenschutz kümmerte sich um den atomaren Strahler, der FZ Gefahrgut um die Stückgüter, der FZ Messen & Spüren nahm Messungen der Luft im Umfeld der Einsatzstelle vor, während der FZ Dekon die Personen-Dekontaminationsstelle aufbaute, wo später die unter Chemieschutzanzügen eingesetzten Kräfte grob gereinigt wurden. Nach rund drei Stunden waren die Lagen abgearbeitet und die Übung beendet. Bei der nachfolgenden Manöverkritik wurden die eingeleiteten Maßnahmen und Verbesserungspotentiale besprochen, bevor es dann gekühlte Getränke und einen Imbiss gab.Die Übung hatte der Bereitschaftsführer Rainer Seebeck, der von Jörg Friese unterstützt wurde, ausgearbeitetet. Als Beobachter waren der Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, der Abschnittsleiter Richard Meyer, der Stellvertretende Abschnittsleiter Gerold Bergmann, der Stadtbrandmeister Volker Langrehr, die Bürgermeisterin Helma Spöring, der Stellvertretende Leiter der AHK Helmut Schäfer, der Stellvertretende Betriebsleiter Thorsten Meyer sowie Michael Gabler vom Heidekreis vor Ort, die sich bei allen Teilnehmern bedankten, denn es wurde wieder einmal ein Samstagnachmittag für die Sicherheit der Bürger des Heidekreises "geopfert".

 

 

Register

*
*
*
*
*
*

Fields marked with an asterisk (*) are required.