Übungen

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Großübung am Heidekreisklinikum


Am Samstag den 13. September 2014 wurde die Feuerwehr Honerdingen per Sirene und Funkmeldeempfänger gegen 10 Uhr alarmiert. Der vermeintliche Einsatzort sollte
das Heidekreisklinikum in Walsrode sein. Ein Feuer sollte auf der Intensivstation ausgebrochen sein. Neben der Feuerwehr Honerdingen wurden die Feuerwehren Walsrode,
Benzen, Hünzingen und Bad Fallingbostel mit dem neuen Hubrettungsfahrzeug alarmiert. Schnell konnte aber Entwarnung gegeben werden. Bei der Alarmierung handelte es
sich um eine Alarmübung die nicht angekündigt wurde. Nur wenige Personen waren eingeweiht. Die "Einsatzstelle" wurde in drei Abschnitte eingeteilt. Mit den Hubrettungs-
fahrzeugen aus Walsrode und Bad Fallingbostel wurden Personen aus den oberen Etagen gerettet. Atemschutztrupps retteten weitere Personen über die Treppenhäuser.
Nach ca. 1,5 Stunden waren die Übungsziele erreicht. Nach einer kurzen Besprechung zum Übungsablauf und einer kleinen Stärkung aus der Küche des Heidekreisklinkums
konnten die ehrenamtlichen Brandschützer in ihr verdientes Wochenende.
Noch eine kleine Anmerkung zur Übung: Sollte es tatsächlich zu einem größeren Brand im Krankenhaus kommen, würden erheblich mehr Einsatzkräfte alarmiert werden. Dies
würden weitere Feuerwehren und Kräfte vom Rettungsdienst sein.





Mehrere Feuerwehren üben das Abdichten eines Kesselwagens

Da Donnerstag bei den hiesigen Feuerwehren ein sehr beliebter Tag für Übungsdienste ist, verbanden 3 Einheiten ihre Dienste zu einer kleinen Übung am Katastrophenschutzzentrum in Schneeheide.
Die Lage für die Walsroder Einsatzkräfte, dieBomlitzer Gefahrguteinheit und dem Dekontaminationszug stellte eine Leckage an einem Kesselwagen da, aus der durch einen Zusammenstoß mit einem
PKW, Schwefelsäure austrat.
Die Walsroder Kameraden stellten die Erstmaßnahmen wie das Absperren der Einsatzstelle, den dreifachen Brandschutz und eine Notdekon sicher. In der Zwischenzeit
bereiteten sich die Bomlitzer Kräfte für den Einsatz in Chemikalienschutzanzügen vor und stellten entsprechendes Material bereit. Die Kameraden des Dekontaminationszuges bestehend aus
Honerdingen, Hodenhagen und Groß Eilstorf bauten den Dekontaminationsplatz auf.

Nachdem der erste CSA-Trupp das Leck abgedichtet hat, begann ein 2. Trupp mit dem Umpumpen der aufgefangenen Schwefelsäure. Anschließend begaben Sie sich zum Dekontaminationszug,
welcher die eingesetzten Anzüge so reinigte, dass keine Kontaminationsverschleppung stattfinden konnte.










Bilder und Text: T. Klamet (FF Bomlitz)

5 Personen müssen nach Explosion gerettet werden


Am 02.05.2013 ertönten um kurz vor 19:30 Uhr bei den Feuerwehren Bomlitz und Honerdingen die Funkmeldeempfänger. Da bei beiden Feuerwehren an diesem Tag Übungsdienst anstand, waren die Fahrzeuge schnell besetzt und in den Bomlitzer Fuhrenkamp ausgerückt.
Die Übungslage sah vor, dass es in einem dort als Werkstatt genutzten Bunker, zu einer Explosion gekommen war. Dadurch war der Innenbereich stark verraucht und vier Personen wurden noch vermisst. Zusätzlich hat sich das Feuer auf den angrenzenden Wald ausgebreitet und eine auf dem Dach arbeitende Person wurde durch die Explosion verletzt.

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde sofort, unter schwerem Atemschutz, mit der Rettung der eingeschlossenen Person aus dem Gebäude begonnen. Die inzwischen eingetroffenen Honerdinger Kräfte bauten eine Riegelstellung zum Wald auf und leiteten die Brandbekämpfung ein. Desweiteren stellten Sie weitere Atemschutztrupps zur Rettung der eingeschlossenen Personen. Das benötigte Löschwasser wurde über eine Strecke von ca. 300 m an die Einsatzstelle herangeführt.

Nach circa 15 Minuten waren alle Personen aus dem Gebäude befreit. Da die Person vom Dach patientenschonend gerettet werden sollte und zeitnah keine Drehleiter verfügbar war, wurde ein Leiterhebel aufgebaut und die Person so schonend zu Boden gebracht.
Nachdem auch die Person vom Dach gerettet wurde, wurde das Übungsende erklärt. Bei der anschließenden Nachbesprechung wurde von den Beobachtern beider Wehren ein positives Fazit gezogen. Die Personen waren schnell aus Ihrer Lage befreit und entsprechend versorgt. Die Zusammenarbeit beider Wehren hat hervorragend funktioniert.

Bericht und Fotos: Thomas Klamet  (FF Bomlitz)











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