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Honerdinger Atemschutzgeräteträger schwitzen für den Ernstfall

 
Die Feuerwehr Honerdingen hat momentan 24 ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Doch die Ausbildung als Geräteträger (4 Lehrgangstage) und die gesundheitliche Eignung (sogenannte G 26.3 Untersuchung beim Arzt) sind nicht die einzigen Voraussetzungen, um als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden zu können. Geregelt ist dies in der sogenannten Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 (kurz FwDV 7). Neben der turnusmäßigen Wiederholung der G 26.3 Untersuchung (alle drei Jahre, ab dem 50. Lebensjahr jährlich) und einer jährlichen praktischen Übung, ist auch der Besuch einer Übungsstrecke vorgeschrieben. Die sogenannte Atemschutzstrecke ist an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Soltau untergebracht. Hier sind von den Geräteträgern verschiedene Stationen zu durchlaufen. In der eigentlichen Übungsstrecke kann die Temperatur auf 40 Grad Celsius erhöht werden. Zusätzlich wird der gesamte Bereich eingenebelt, so das die Sicht fast null ist. In einem Gitterboxensystem können verschiedene Aufgaben erledigt werden. Nach dem Durchlaufen der Übungsstrecke warten noch ein Schlaghammer, die sogenannte Endlosleiter, ein Laufband, ein Fahrradergometer und ein Armergometer auf die Teilnehmer.
Dabei gilt es mit der Füllung einer Atemschutzflasche mindestens zweimal die Übungsstrecke zu bewältigen und fünf Geräte (ab dem 50. Lebensjahr vier Geräte) zu durchlaufen. Insgesamt für alle Teilnehmer eine sehr schweißtreibende und anstrengende Angelegenheit, die aber auch sehr viel Spaß macht.
Am 21. September besuchten sieben Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Honerdingen die Übungsstrecke. Im Anschluss gab es noch eine kleine Belohnung: Traditionell wurde im Anschluss noch gemeinsam in einem Restaurant gegessen.
 
 
 
 
 
 
 

 

Blutspendetermin am Gerätehaus Honerdingen

 
Am Freitag den 18.09. fand zum neuntenmal ein Blutspendetermin im Feuerwehrhaus Honerdingen statt. Pünktlich um 16 Uhr hatte der DRK-Blutspendedienst alles vorbereitet und das Blutspendemobil auf dem großen Parkplatz am Gerätehaus platziert. In bewährter Form war auch wieder für die Blutspender die Verpflegung gesorgt. So gab es Kuchen und Bratwurst vom Grill mit zahlreichen Salaten. Viele Spender nahmen das Angebot dankend an.
Am Ende des Blutspendetermins waren sich alle Verantwortlichen einig, daß diese Aktion in Honerdingen wieder ein Erfolg war. Insgesamt wurden 63 Blutspender in der Anmeldung registriert. Besonders erfreulich war die Tatsache, daß auch zehn Erstspender den Weg ins Gerätehaus gefunden hatten. Im nächsten Jahr soll es wieder einen erneuten Termin am Gerätehaus Honerdingen geben.
 
 
 
 
 
 
 

 

Feuerwehr Honerdingen beim Landesentscheid

 
Ein auf und ab ohne Happy End. So kann man den Sonntag am 06.09.2026 beim Landesentscheid in Bodenwerder zusammenfassen. Schon am frühen Morgen gegen 5:30 Uhr trafen sich die Gruppenmitglieder am Gerätehaus Honerdingen, um sich gemeinsam mit zwei Mannschaftstransportfahrzeugen und dem Löschgruppenfahrzeug auf die fast zweistündige Fahrt Richtung Südniedersachsen zu machen. Nach einem gemeinsamen Frühstück vor Ort ging es auch gleich planmäßig um 8:30 Uhr mit den ersten Modulen los. Während die Gruppe den Löschangriff erfolgreich ohne Fehler und mit einem Zeittakt von 2,41 Sekunden absolvierte, wurde auch zeitgleich das Funkmodul durchlaufen. Auch hier konnte eine fehlerfreie Durchführung notiert.
Weiter ging es mit der Fahrprüfung und hier sorgten äußere Umstände für einen unschönen Verlauf. Während die ersten Aufgaben fehlerfrei verliefen, funktionierte das rückwärts Einparken überhaupt nicht. Die Sonne stand so ungünstig, dass sie direkt in den Außenspiegel des Fahrzeugs schien und der Maschinist keine Möglichkeit hatte, irgendetwas rückwärtig zu erkennen. Daraufhin musste er die Fahrprüfung aufgrund der Sicherheit abbrechen. Das Fahrzeug blieb fast 1,5 Meter vom eigentlichen Ziel stehen, was deutliche Minuspunkte zu Folge hatte. Es wurde aber Einspruch eingelegt, um die Möglichkeiten einer Wiederholung zu haben. Eine Entscheidung sollte aber erst später erfolgen.
Weiter ging es mit dem Atemschutz-Modul und dem Kuppeln der Saugleitung. Hier lief es wieder fast optimal. Keine Fehler mussten seitens der Schiedsrichter notiert werden und die Stoppuhren blieben bei guten Zeiten stehen. 53,86 Sekunden beim Atemschutz-Modul und 36,4 Sekunden bei dem Kuppeln der Saugleitung. Insgesamt also 92,67 Sekunden für alle drei Zeittakte.
Die Stimmung zu diesem Zeitpunkt war innerhalb der Gruppe sehr gut. Die Zeiten waren gut und man war sich relativ sicher, dass dem Einspruch entsprochen wird und die Fahrübung wiederholt werden kann. Eine gute Platzierung im vorderen Feld wäre also noch möglich gewesen. Aber leider kam es anders. Die Wettbewerbsleitung sah den äußeren Einfluss durch die Sonne nicht gegeben und wies den Einspruch zurück. Eine Entscheidung, die für uns nicht nachvollziehbar ist und die wir auch deutlich und scharf kritisieren !!
Die Begründung der Wettbewerbsleitung war mehr als fragwürdig und eigentlich sollte es ja auch heißen: Im Zweifel für den Angeklagten.
So war der Frust doch sehr groß und man wartete auf die Siegerehrung, die pünktlich um 16 Uhr begann.
Hier stellte sich schnell heraus, dass das Niveau nach dem letzten Regionalentscheid und Landesentscheid sich deutlich gesteigert hatte und 12 Gruppen den vollen Zielerreichungsgrad von 100 Prozent erreichen konnten. Darunter auch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Benzen, die von 40 Gruppen den sechsten Platz belegten. Bei uns stand am Ende der 36. Platz auf der Ergebnisliste mit 90 Prozent Zielerreichungsgrad und den besagten 92,67 Sekunden Gesamtzeittakt.
Sieger wurde die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen mit einem Gesamtzeittakt von 78,28 Sekunden, vor der Feuerwehr Kalbe mit 85,04 Sekunden und Klein Meckelsen mit 91,4 Sekunden.
 
 
 
 

 

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