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Werbepartner der Freiwilligen Feuerwehr Honerdingen

       
     
       
       
       
       
       
       
       
       
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Was hat die Eimeraktion gebracht ?

Das die Feuerwehren auf der Suche nach Nachwuchs sind, ist ja allgemein bekannt. Der demographische Wandel und das Ändern im Freizeitverhalten von jungen Menschen wird in den nächsten Jahren dazu führen, dass die Freiwilligen Feuerwehren in Zukunft massive Probleme bekommen werden. Auch in der Feuerwehr Honerdingen werden diese Auswirkungen nicht spurlos vorbeigehen. Trotz Kinder- und Jugendfeuerwehr werden in 15 bis 20 Jahren die Mitgliederzahlen in der Einsatzabteilung stark zurückgehen.
Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen der Feuerwehr Honerdingen schon mehrere Versuche gestartet, Nachwuchs für die Feuerwehr zu gewinnen. So wurde 2015 bereits ein Informations- und Werbenachmittag für die Honerdinger Bevölkerung angeboten. Leider damals nur mit sehr mäßigen Erfolg. Im Frühjahr diesen Jahres startete man die „Eimeraktion“. Eine genaue Beschreibung des Projekts findet man auf der Startseite. An einem Abend wurden über 300 bedruckte Eimer verteilt, die als Haushaltslöschkübel gekennzeichnet waren. Im Eimer lag ein Flyer, wie der Haushaltslöschkübel bedient wird. Bei einem Feuer sollte man die 112 wählen und warten, ob die Feuerwehr kommt. Falls die Feuerwehr nicht kommt, sollte man den Eimer mit Wasser befüllen und erste Löschversuche unternehmen und ggf. eine Eimerkette mit Nachbarn bilden. Jeder muss sich halt selber helfen, wenn die Feuerwehr nicht kommt !!
Auf der Rückseite wurde die provokante Bedienanleitung aufgeklärt und auf die wichtige Arbeit der freiwilligen Feuerwehren hingewiesen. Es wurde ein Aufruf gestartet, sich aktiv in die Feuerwehrarbeit einzubringen oder als Fördermitglied mit Beiträgen die Feuerwehr zu unterstützen.

Jetzt, nach über einen halben Jahr, können wir eine Resümee von dieser Aktion ziehen:
Leider hat sich auf diese Werbemaßnahme KEINER gefunden, der aktiv bei der Feuerwehr Honerdingen mitmachen möchte.

Dies ist mal wieder eine Tatsache, die leider sehr enttäuschend ist. Wir lassen uns aber trotzdem dadurch nicht demotivieren und werden auch weiterhin mit dem vorhanden Personal professionelle Hilfe zu jeder Tages- und Nachtzeit, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr leisten. Ob die Hilfe in 15-20 Jahren dann auch noch schnell kommt, dass können wir nicht vorhersagen. Wenn weniger Personal zur Verfügung steht, können die Ausrückezeiten zum Einsatz aber länger dauern. Dann kann aus einem brennenden Müllcontainer an einem Wohnhaus auch schnell ein Gebäudevollbrand werden. Also legen Sie Ihren vorhandenen Eimer nicht zu weit weg.

Aber es gibt auch positives von der „Eimeraktion“ zu berichten: Insgesamt konnten wir 19 neue Fördermitglieder in unsere Feuerwehr begrüßen. Teilweise habe Fördermitglieder, die bereits seit mehreren Jahren die Arbeit der Feuerwehr unterstützen, ihren Beitrag freiwillig erhöht.
Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal recht herzlich bei ALLEN Fördermitgliedern für die Unterstützung bedanken. Dies ist für uns eine Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit.

Wer die „Eimeraktion“ verpasst hat, kann jederzeit Fördermitglied bei uns werden. Natürlich ist eine aktive Teilnahme in unserer Feuerwehr in der Kinder- und Jugendabteilung, im Spielmannszug oder in der Einsatzabteilung jederzeit für Quereinsteiger möglich. Fragen SIE uns einfach. Ortsbrandmeister Michael Schlüter steht für Rückfragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit zur Verfügung.

 

 

Andreas Bergmann ausgezeichnet

Am Samstag den 04. November fand in der Reithalle Soltau die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Heidekreis e.V. statt. Neben Berichten, Grußworten und Wahlen den Vorstandes gehörten auch Ehrungen von verdienten Feuerwehrleuten zum Programmablauf. So konnte auch der ehemalige Honerdinger Ortsbrandmeister Andreas Bergmann eine Auszeichnung entgegennehmen. Durch den Vorsitzenden den Kreisverbandes, Hartmut Staschinski, und dem Vizevorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes, Uwe Quante, bekam er das silberne Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz verliehen. 

Seit mehr als 20 Jahren bekleidet Andreas Bergmann Aufgaben im Führungsbereich der Feuerwehr. Von 1995 bis 1999 hatte er das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters inne. Ab 1999 leitete Andreas Bergmann 12 Jahre lang als Ortsbrandmeister die Feuerwehr Honerdingen. In dieser Zeit entwickelte er die Ortsfeuerwehr kontinuierlich weiter. Unter anderem wurden in seiner Amtszeit ein neues Fahrzeug beschafft und ein großer Erweiterungsbau an das Gerätehaus wurde mit viel Eigenleistung vollzogen. Ab 2006 übernahm er auch die Aufgaben des Zugführers des neugegründeten Fachzug Dekon in der Kreisbereitschaft Umwelt. Insgesamt drei Jahre hatte er die Verantwortung für den Dekonzug. In dieser Zeit leistete er viel Aufbau- und Ausbildungsarbeit für diese Einheit. Ab 2009 wechselte Andreas Bergmann mit Führungsaufgaben in die Kreisbereitschaft Süd. Nachdem er ein Jahr lang als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer fungierte, trat er im April 2010 die Nachfolge als Kreisbereitschaftsführer von Hartmut Staschinski an. Dieses Amt hat er bis heute inne. Auch hier wurden unter seiner Verantwortung einige Neuerungen in der Kreisbereitschaft vollzogen.

Andreas Bergmann (dritter v.l.) wurde bei der Verbandsversammlung ausgezeichnet

Foto:  Jens Führer (Kreispressesprecher Süd)

Schulung für das Fachpersonal des Dekonzugs

Am Samstag, den 21.10.2017, fand eine Schulung für zwei Messgeräte statt, die von den Mitgliedern des Fachzuges Dekon-Personal bedient werden müssen. Die gelben Kontaminations-Monitor-Geräte dienen zur Messung und zum Nachweis radioaktiven Strahlung oder entsprechender Kontamination von Personen oder Material. Im Katastrophenschutzzentrums an der FTZ in Schneeheide hatten sich 16 ehrenamtliche Feuerwehreinsatzkräfte eingefunden, die in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt ihren Dienst tun. Diese sollen als Multiplikatoren jeweils die weitere Ausbildung und Unterweisung der Einsatzkräfte in den Ortsfeuerwehren vornehmen, die das Dekon-P Fahrzeug im Einsatzfall mit Personal besetzen und dann mit dem Messgerät umgehen sollen. Neben der Einweisung in die Messtechnik, den Aufbau und die Funktions-/ und Einstellungsmöglichkeiten des Strahlungsmessgerätes erfolgte die Einweisung in die Reparatur-/ und Austauschmöglichkeit von den teils sehr empfindlichen Bauteilen. Zudem bestand die Möglichkeit der Messung und Betrachtung der Anzeigemöglichkeiten der radioaktiven Zerfälle als Ips = (Impulse pro Sekunde)  von sehr schwach radioaktiv strahlendem Material. Zum Abschluss der mehrstündigen Schulung der 16  Multiplikatoren gab es eine Teilnahmebescheinigung über die vermittelten Inhalte, wie die Bedienung im Rahmen der FwDV 500, die physikalischen Grundlagen, Gerätepflege und wiederkehrende Prüfungen.
Aus Honerdingen haben die Gruppenführer Sven Grote und Tobias Seifert teilgenommen. Außerdem Hergen Braasch aus Hodenhagen und Marco Scheffler als stellvertretender Zugführer des Dekonzugs Heidekreis.

 

 

 

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